Wir sind noch immer ganz erfüllt von unserem Festakt „130 Jahre Elisabeth Selbert“ im Bundessozialgericht!
238 Gäste, ein fast zweistündiges, vielfältiges und zugleich würdiges Programm – und danach so viele wunderbare Rückmeldungen. Darüber freuen wir uns sehr. Besonders schön war für uns zu hören, dass selbst Menschen, die sich seit vielen Jahren mit Elisabeth Selbert beschäftigen, an diesem Abend noch Neues erfahren und neue Facetten entdecken konnten.
Zu diesem besonderen Abend haben viele beigetragen: Unsere Präsidentin Ilona Friedrich eröffnete den Festakt und spannte den Bogen von Elisabeth Selberts Vermächtnis zu den gleichstellungspolitischen Herausforderungen unserer Zeit.
Staatssekretärin Eva Schmierer zeigte in ihrem Festbeitrag sehr konkret auf, welche gesetzlichen Vorhaben die Bundesregierung derzeit zugunsten von Frauen auf den Weg bringt, was bereits erreicht wurde – und was noch zu tun ist.
Prof. Dr. Kerstin Wolff vom Archiv der deutschen Frauenbewegung brachte uns Elisabeth Selbert mit historischen Filmaufnahmen und ihrer Einordnung noch einmal auf besondere Weise näher. Susanne Selbert gab sehr persönliche Einblicke in ihre Erinnerungen an ihre Großmutter, überraschte mit der einen oder anderen Geschichte und sorgte damit auch immer wieder für ein Schmunzeln im Saal.
Einen ganz besonderen Akzent setzte auch die Musik: Constanze Betzl (Flöte), Anne Ringborg (Fagott) und Christine Weghoff (Akkordeon) vom Trio Grandezza gestalteten den Abend mit Werken von Komponistinnen. Ein Höhepunkt war die „Sternstunde 1949 – Suite für Elisabeth Selbert“, die Musik, Sprache und die Atmosphäre jener entscheidenden Zeit miteinander verband. Gemeinsam mit der Schauspielerin Valeska Weber entstand ein eindrucksvoller Moment des Abends.
Durch den Abend führte souverän und charmant unsere Clubschwester Kerstin Leitschuh. Die Grußworte von Dr. Claudia Matthäus für das Bundessozialgericht und Dr. Martina van den Hövel-Hanemann für die Stadt Kassel rundeten das Programm ab.
Viele Gäste haben uns zurückgemeldet, wie qualitätsvoll, abwechslungsreich und stimmig sie den Abend erlebt haben. Genau das hatten wir uns gewünscht: Elisabeth Selbert so zu würdigen, wie es ihrer Lebensleistung entspricht, und zugleich deutlich zu machen, wie aktuell ihr Vermächtnis bis heute ist.
Wir sind glücklich über diese große Resonanz und dankbar für alle, die diesen Abend mit uns gestaltet, unterstützt und erlebt haben – und natürlich für die vielen helfenden Hände aus unserem Club.
Ein Abend, der nachwirkt und uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Und ganz im Sinne Elisabeth Selberts:
„Es ist noch eine Menge zu tun.“
Foto: © Ulf Schaumlöffel
Wir haben dem Sozialer Friedensdienst Kassel e.V. (SfD) offiziell 3.000 € für das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ übergeben.
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Ein spannender, leidenschaftlicher, fesselnder Theaterabend
13.11.2026 19:00 bis 22:00
Ort: Aula der Heinrich-Schütz-Schule Freiherr-vom-Stein Str. 11, 34119 Kassel